Poisson Garou 2 glänzt bei der Bol d’Or
12. Juni 2026
Mit fast 400 Booten an der Startlinie bleibt die Bol d’Or eine der anspruchsvollsten und prestigeträchtigsten Regatten auf dem Genfersee. In diesem Jahr zeigte die Crew der Poisson Garou 2, die eine Esse 850 segelte, eine herausragende Leistung und belegte den ersten Platz unter den Esse 850, den zweiten Platz in der TCF-2-Klasse sowie den zweiten Platz in der Gesamtwertung nach berechneter Zeit.

Unter der Führung von Federico Crova (Société Nautique de Genève) und zusammen mit den Crewmitgliedern Guillaume Locher, Jean-Pierre Selvatico und Pierre Matussiere verband das Team während des gesamten Rennens solide Vorbereitung, kluge taktische Entscheidungen und hervorragende Teamarbeit.
Nach dem Rennen trafen wir uns mit Federico, um auf eine unvergessliche Ausgabe der Bol d’Or zurückzublicken.

Was war für dich das Highlight des diesjährigen Bol d’Or?
Zweifellos das Erreichen eines so starken Ergebnisses und das Erlebnis der Geschwindigkeit des Bootes.
Wir nehmen nun schon seit vier Jahren mit der Esse 850 an der Bol d’Or teil. Beim ersten Mal waren wir einfach nur froh, ins Ziel gekommen zu sein. Seitdem haben wir uns Jahr für Jahr verbessert, daher fühlt sich dieses Ergebnis besonders lohnend an.
Das Rennen selbst war fantastisch. Wir hatten mit den unterschiedlichsten Bedingungen zu tun, von sehr leichtem Wind bis zu etwa 15 Knoten. Besonders unvergesslich war der Start: Bei fast Windstille von der Startlinie abzudriften, umgeben von fast 400 Booten unter Spinnaker, war ein unglaublicher Anblick.
Was war der Schlüssel zu Ihrem Erfolg?
In erster Linie das Team. Wir kennen uns sehr gut und arbeiten an Bord reibungslos zusammen. Ein weiterer wichtiger Faktor war unsere taktische Entscheidung. Die Vorhersage war alles andere als eindeutig, aber wir entschieden uns, entlang der französischen Küste zu segeln. Letztendlich erwies sich das als die richtige Entscheidung.
Wie haben Sie sich auf den Bol d’Or vorbereitet?
Am Wochenende zuvor sind wir die Regatta Genf–Rolle–Genf gesegelt, was als gutes Aufwärmtraining diente. Unsere beste Vorbereitung während der gesamten Saison waren jedoch die Trainingseinheiten am Donnerstag und die Regatten am Dienstagabend.
Wie sah eure Crew aus?
Wir sind mit einer vierköpfigen Crew gesegelt. Einige Crewmitglieder segeln nicht regelmässig auf Seen, und für manche war es die erste Erfahrung auf einer Esse 850. Wir kennen uns jedoch gut, was uns eine schnelle Abstimmung ermöglichte.
Was gefällt dir an der Esse 850 am besten?
Ich liebe das reaktionsfreudige Handling und die Beschleunigung des Bootes. Am Wind ist es im Vergleich zu vielen anderen Booten bemerkenswert schnell, und vor dem Wind macht das Segeln genauso viel Spass. Es ist ein Boot, das unter allen Bedingungen sowohl wettbewerbsfähig ist als auch Spass macht.


